Ein weiteres Aussteigerprogramm

Ein weiteres Aussteigerprogramm aus Sachsen Der Landespräventionsrat installiert ein neues Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten Der Vorstand des Landespräventionsrates gab heute offiziell den Startschuss für das neue Aussteigerprogramm Sachsen. Das Aussteigerprogramm ist ein Projekt des Landespräventionsrates im Freistaates Sachsen (LPR) und nichtstaatlichen Organisationen. Mit diesem Projekt wird das bisherige Angebot um ein wichtiges Modul erweitert: Der Aussteiger kann durch nichtstaatliche Organisationen sozialpädagogisch begleitet werden. Ausstiegswillige werden unterstützt, der rechtsextremistischen Szene nachhaltig den

Mehr lesen

Rechte Gespenster in Anmarsch!

Freitag, 13. Mai 2011(Sächsische Zeitung) Rechte Gespenster im Anmarsch? Von Nicole Preuß Bei Aufmärschen wie in Bautzen arbeiten Rechtsextreme aus Sachsen und Brandenburg eng zusammen. Sozialarbeiter befürchten eine Verlagerung der Szene in die Oberlausitz. Es ist eine gespenstische Szene – Hunderte Gestalten in dunkler Kleidung marschieren durch die Bautzener Innenstadt. Die Demonstranten tragen weiße Masken, sie halten Fackeln in die Höhe. Das flackerden Licht fällt auf Schaufenster und Geschäfte, die

Mehr lesen

Veranstaltung mit Feindbild 2.0 – hinhören, aufhorchen, aufhören

PRÄSENTATION & DISKUSSION Ein Projekt von Feindbild 2.0 Samstag 23. Oktober 2010 16:00 hinhören, aufhorchen, aufhören Musikszenen zwischen jugendlichem Aufbegehren und rechtsextremen Abwegen. Aussteiger/innen aus der rechtsextremen Musikindustrie und Pierre Gehrmann, Bass gegen Hass Landser war bis 2003 in Deutschland die bekannteste neo-nazionalistische Musikband und wurde in einem Präzedenzfall vom Bundesgerichtshof als kriminelle Vereinigung verboten. Einer auf Verschwörung und Mystifizierung basierenden Gruppierung sind die Verbote jedoch nicht unbedingt hinderlich. Jugendkulturen

Mehr lesen

Hier gehts raus

ein Beitrag von Thomas Trappe erschienen in der Sächsischen Zeitung Hier geht’s raus! Michael Ankele hilft jungen Neonazis in der Oberlausitz, aus der rechtsextremen Szene auszusteigen – so wie David, der noch immer mit Rache rechnet.   David nutzt nicht ohne Weiteres den automatischen Türöffner, wenn bei ihm geklingelt wird. Nach dem Läuten öffnet er das Fenster, schaut runter, wer da ist, erst dann lässt er den Besucher rein. Der

Mehr lesen

Sachsens Verfassungsschutzpräsident: 2011 wohl gewalttätige Neonazi-Aktionen (epd)

Sachsens Verfassungsschutzpräsident: 2011 wohl gewalttätige Neonazi-Aktionen (epd) Dresden (epd). Der sächsische Verfassungsschutzpräsident Reinhard Boos rechnet 2011 mit provokanten und gewalttätigen Aktionen der Neonazis in Dresden. Nach dem Scheitern des geplanten Aufmarsches am 13. Februar in der Landeshauptstadt müsse bei einigen Rechtsextremisten „im nächsten Jahr mit einem viel größeren Aktionspotenzial“ gerechnet werden, sagte Boos der in Dresden erscheinenden „Sächsischen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

Mehr lesen

Rechtsextreme Musik

Gabi ElverichMichaela GlaserTabea SchlimbachRechtsextreme MusikIhre Funktionen für jugendliche Hörer/innen und Antworten der pädagogischen Praxis DJI 2009 Außenstelle Halle, 154 S. Download   Rechtsextreme Musik gilt vielfach als „Einstiegsdroge“ in rechtsextreme Szenen; auch werden ihr einstellungsstabilisierende und gewaltmotivierende Wirkungen zugeschrieben. Doch welche Funktionen hat diese Musik tatsächlich für jugendliche Hörer/innen? Und wie kann die pädagogische Praxis darauf reagieren?Die beiden in diesem Band veröffentlichten Studien nähern sich diesen Fragen aus verschiedenen Perspektiven

Mehr lesen

MDR Sachsen – Notwohnung für Aussteiger aus Neonazi-Szene

MDR Sachsen – Notwohnung für Aussteiger aus Neonazi-Szene Für Aussteiger aus der Neonazi-Szene in der Region zwischen Bautzen und Zittau wurde am Donnerstag eine Notwohnung eröffnet. Wie Michael Ankele von Verein „Projekt 21 II“ mitteilte, werde der genaue Ort allerdings aus Sicherheitsgründen geheim gehalten. Die Gefahr von Anschlägen durch ehemalige „Kameraden“ der potentiellen Aussteiger sei zu groß.

Mehr lesen

20.000 Rechtsextreme Straftaten

20.000 Rechtsextreme Straftaten Quelle welt.de Die Polizei zählte im vergangenen Jahr rund 20 000 rechtsextreme Straftaten. Das ist der bislang höchste Wert. Die Mehrheit der Straftaten sind „Propagandadelikte“. Vor allem über das Internet werde rechte Propaganda verbreitet, sagte der Chef des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke. Er hat die Politik davor gewarnt, angesichts leerer Staatskassen bei den Maßnahmen gegen den Rechtsextremismus zu sparen. Die Zahl der Straftaten bleibt 2009 nach Einschätzung des

Mehr lesen