Teilprojekt „Prävention“

Prävention soll verhindern, dass rechtsextremistisches Gedankengut weitere Anhänger findet.

In diesem Teilprojekt soll Jugendlichen die Gefahren des Rechtsradikalismus und deren persönliche Konsequenzen in Form der Erlebnisberichte von Aussteigern aus der Szene aufgezeigt werden. Einer Zuwendung zur Szene mit deren manipulierenden verlogenen Ideologie soll dadurch entgegengewirkt werden.

Durch geeignete Maßnahmen:

  1. soll die Präsenz und der Einfluss eines organisierten Rechtsextremismus und das Ausbreiten einer rechtsradikalen Jugendkultur und ihrer Symbole und Einstellungen gestoppt werden.
  2. sollen Demokratie, Toleranz und Solidarität als Werte eines selbstbewussten Gemeinwesens geachtet und befördert werden, um sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung behaupten zu können.
  3. soll die Entsolidarisierung von rechtsextremistisch motivierten Täterinnen und Tätern durch mutiges bürgerliches Einschreiten von Außen erreicht werden.

Zielgruppe dieses Teilprojektes sind Schüler ab 5.Klasse bis Berufsschüler. Handlungsorte werden u.a. Schulen, Berufsschulen und Fachhochschulen sein.

Das Projekt wird als modulares System auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet, d.h. es ist nicht vom Ablauf statisch festgelegt, sondern wird den jeweiligen Erfordernissen angepasst.

Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist die lebendige Vermittlung von Fakten, Materialien und Erfahrungen jeweils erlebnisorientiert und emotional aufbereitet.

Das Konzept „Ausstieg gegen Einstieg“ bietet die Möglichkeit in Form von Erlebnisberichten von Aussteigern aus der Szene, die Gefahr und die damit verbundenen persönlichen Konsequenzen des Rechtsextremismus zu verdeutlichen. Ausgewählte Kooperationspartner u.a. aus den Bereichen der Polizei und des Staatsschutzes werden thematisch eingebunden.

Es wird angestrebt, der Zielgruppe ausreichend Raum für interaktive Arbeit zu lassen.